Akupunktur

Die Stimulation von Akupunkturpunkten über die Hände (Akupressur) oder mit Nadeln (Akupunktur) ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Heilmethoden der Welt. Die älteste bekannte Schrift stammt aus dem 2. Jahrhundert vor Christi. Neben der sogenannten Körperakupunktur der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden auch die Ohrakupunktur, die Augenakupunktur (nicht ins Auge!), die Eciwo-Akupunktur, die Su Jok Akupunktur und andere neuere Akupunktursysteme verwendet.

 

Die Akupunktur bedient sich zum einen der Steuerzentrale des Menschen, des Gehirns, und wirkt zum anderen regulierend auf das sog. Meridiansystem ein. Alle Reize, die durch die Akupunktur ausgelöst werden, gelangen über das Zwischenhirn zu den angesprochenen Körperteilen.

 

Das Meridiansystem oder die Meridianbahnen (s. Bild unten) mit ihren knapp 400 Akupunkturpunkten läuft über den gesamten Körper. In den Meridianbahnen fließt nach der traditionellen chinesischer Medizin die Lebensenergie. Ein Gleichgewicht im Meridianfluss stellt den idealen Gesundheitszustand dar, ein Ungleichgewicht führt zu Beschwerden und Krankheit. Akupunkturpunkte, die bei der jeweiligen Behandlung eine wichtige Rolle spielen, liegen auf den Meridianen, aber z.T. fern vom eigentlichen Schmerz- oder Krankheitsgeschehen.

 

Ziel der Akupunkturbehandlung ist es, den Meridianfluss zu harmonisieren und die Aktivität des Gehirns und Nervensystems zu stimulieren, um die Selbstheilungs- bzw. Selbstregulierungskräfte des Körpers anzuregen.

 

Da jedes Körpersystem unterschiedlich ist, spricht dementsprechend auch jeder Mensch anders auf die Akupunkturbehandlung an. In der Regel aber braucht man 4 bis 10 Sitzungen, bevor eine beständige Wirkung eintritt.

Die Akupunktur ist eine praktisch risiko- und nebenwirkungsfreie Behandlungsmethode.

 

 

 

Therapiebereiche:


-                     Orthopädische Beschwerden

-                     Magen-Darm-Erkrankungen

-                     Immunschwäche

-                     Neurologische Erkrankungen

-                     Hauterkrankungen

-                     Gynäkologische Beschwerden

-                     HNO-Erkrankungen, z.B. Tinnitus

-                     als Schmerztherapie

-                     zur Suchttherapie

 

u.a.m